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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

Jedes vierte norddeutsche Kind kommt mit leerem Magen in die Schule -


Kinder von Alleinerziehenden besonders betroffen Hannover, 17. August 2010. Jedes vierte Kind in Norddeutschland (Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein) isst morgens nichts zum Frühstück, bevor es in die Schule geht. Der Anteil der Kinder von Alleinerziehenden ist dabei besonders groß. 55 Prozent der Alleinerziehenden gaben an, nicht in Ruhe gemeinsam mit dem Kind vor Schulbeginn zu frühstücken, da die Zeit fehle. 91 Prozent der befragten Alleinerziehenden gaben sogar an, dass sie ihrem Kind kein selbstgeschmiertes Pausenbrot mitgeben. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen mit und beruft sich auf eine Umfrage des Forsa-Instituts. Doch Zeit für eine Morgenmahlzeit oder für ein Pausenbrot sollte immer sein. "Kinder sind nur dann richtig fit für die Schule, wenn sie morgens in Ruhe frühstücken", erklärt Alexandra Krotz, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. Die Kids sind leistungsfähiger und können sich besser konzentrieren. Das zeigt sich sogar auf dem Schulweg, denn die Kinder bewegen sich sicherer, wenn sie entspannt gefrühstückt haben. "Um insbesondere die Frühstückssituation der Kinder von Alleinerziehenden zu verbessern, wünschen wir uns mehr soziale Unterstützung. Flexible Kinderbetreuungen - wie familienorientierte Öffnungen von Kitas oder Nachbarschaftsnetzwerke - sind für Alleinerziehende von zentraler Bedeutung, um Familie und Erwerbstätigkeit vereinbaren zu können", so Dr. Sabine Voermans, Leiterin der TK in Niedersachsen.

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft:


Kostenfrei in Krankenkasse mitversichert Hannover, 26. August 2010. Lesben und Schwule in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft sind in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung klassischen Ehepaaren gleichgestellt und haben unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine kostenfreie Familienversicherung. Darauf weist die Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen hin. Seit Inkrafttreten des Lebenspartnerschaftsgesetzes im August 2001 begründeten allein in Hannover 507 Paare den "Bund fürs Leben". Bundesweit geht der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) von rund 19.000 Paaren aus.

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

Mehr Frauen in Führungspositionen


- ohne Umkehr zu einem überholten Rollenmodell - Der Anteil von berufstätigen Frauen steigt kontinuierlich. In Führungspositionen sind Frauen trotz gleicher Ausbildung jedoch noch deutlich unterrepräsentiert. Beispielsweise wird von den sechs Dezernaten der Landeshauptstadt Hannover nur eines von einer Frau geleitet. "Wir fordern, mehr Frauen in leitende Positionen zu befördern", so die Vorsitzende der Frauen Union Hannover-Stadt, Susanne Kranz, "falls dies auf freiwilliger Basis nicht möglich ist, sind entsprechende Verordnungen zu erlassen." Wo Frauen bereit sind Verantwortung zu übernehmen, sollte ihnen auch die Möglichkeit dazu gegeben werden. Dies gilt nicht nur für das Berufsleben, sondern auch im ehrenamtlichen und politischen Bereich. Untersuchungen haben ergeben, dass mittlerweile in knapp jedem fünften Mehrpersonenhaushalt eine Frau den gesamten oder den Löwenanteil des Familieneinkommens erwirtschaftet. Die Frau ist für das Haushaltseinkommen zuständig und der Partner befindet sich in finanzieller Abhängigkeit verbunden mit mangelhafter oder fehlender Altersabsicherung. "Eine ungewollte Umkehrung eines überholten Rollenmodells ist nicht im Interesse der Frauen. Wir wünschen uns Gleichberechtigung von Männern und Frauen. Frauen sollen die gleichen Aufstiegs- und Führungschancen wie Männer haben. Auch bekommen Frauen für die gleiche Arbeit immer noch weniger Lohn als Männer. Dies muss ein Ende haben", sagt Susanne Kranz. Wer Interesse hat bei der Frauen Union mitzumachen, meldet sich bitte bei Susanne Kranz Tel. 0511- 83 14 74 oder per Email: susanne.kranz@t-online.de. (UKP)

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02


Aktionswoche "Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung" Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen im Jahr 2009 rückläufig Sozialministerin Aygül Özkan: "Anlass zur Hoffnung" HANNOVER. Die Armutsgefährdungsquote in Niedersachsen ist 2009 leicht gesunken. Sie liegt mit 14,6 Prozent um 0,1 Prozentpunkte unter dem Stand der Jahre 2008 und 2007, wie das Landesamt für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen heute bekannt gegeben hat. "Es gibt Anlass zur Hoffnung, dass sich trotz der Wirtschaftskrise die Zahl der Menschen verringert hat, die von Armut bedroht sind", sagt Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan. "Aber noch immer sind Kinder von Armut betroffen. Jedes von Armut betroffene Kind ist eines zuviel. Um die Bedürfnisse von Kindern stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, ruft das Niedersächsische Bündnis für alle Kinder unter dem Motto "Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung" eine Aktionswoche aus. Die Aktionswoche startet am 13. September und endet am Weltkindertag, dem 20. September. Um bedürftigen Kindern passgenau zu helfen, hat Niedersachsen die Förderfelder der Landesstiftung "Familie in Not" auf die Zielgruppe benachteiligter Kinder ausgedehnt. Der Sonderfonds "DabeiSein!" wurde im Januar 2009 gegründet. Für Kinder und Jugendliche ist es wichtig, Teil der Gemeinschaft zu sein. Im Verein Sport zu machen, ein Musikinstrument zu erlernen oder in den Ferien mit auf eine Freizeit fahren zu können. Für einige Kinder eine Selbstverständlichkeit, aber längst nicht für alle. "DabeiSein!" fördert deshalb mit seinen Servicestellen in ganz Niedersachsen aktiv Freizeit- und Bildungsangebote für Kinder aus finanziell benachteiligten Familien. Während der Aktionswoche sollen Möglichkeiten und Konzepte zur Bekämpfung von Kinderarmut dargestellt werden � am besten unter der Mitwirkung von Kindern selbst. Veranstaltungen von Schulen, Familienverbänden und Unternehmen sind ebenso willkommen wie von Vereinen, Gewerkschaften, kommunalen Einrichtungen, Kirchen oder Trägern der Freien Wohlfahrtspflege. Schwerpunktthemen sind Bildung, Gesundheit und Wohlergehen. Wer eine Veranstaltung organisiert, kann dafür beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie, Außenstelle Osnabrück, einen Antrag auf Förderung stellen. Gefördert wird pro Veranstaltungstag mit bis zu 1000 Euro. Die Familien- und Kinderservicebüros (FKSB) in Niedersachsen koordinieren die Aktionswoche vor Ort. Akteure können sich unter www.Aktionen-gegen-Kinderarmut-nds.de als Aktionspunkt registrieren lassen und sich über Fördermöglichkeiten informieren. Die Internetseite bietet Interessierten zugleich die Gelegenheit, Aktionen im eigenen Wohnort ausfindig zu machen. Weitere Informationen � auch zu Fragen der inhaltlichen Planung � erteilt Frau Dr. Ilse Bramsche, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, unter Telefon (05 11) 1 20 58 22 oder per E-Mail an Aktionswoche@ms.niedersachsen.de.

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

SoVD: Zahlen sind besorgniserregend


Hannover. Der Sozialverband Deutschland SoVD warnt vor einer weiteren Öffnung der Schere zwischen Arm und Reich. "In Niedersachsen stagniert zwar die Zahl der Menschen, die von Armut betroffen sind, allerdings steigt die Reichtumsquote stetig � und das trotz Wirtschaftskrise", sagt SoVD-Landesvorsitzender Adolf Bauer angesichts aktuell veröffentlichter Zahlen des Niedersächsischen Landesbetriebes für Statistik und Kommunikationstechnologie für das Jahr 2009. "Die Sozialministerin sieht in den Zahlen Anlass zur Hoffnung. Diese Auffassung teilen wir ganz und gar nicht. Das ist kein Anlass zum Aufatmen, sondern zur Sorge", ergänzt er. Der SoVD fordert von der Politik endlich ein entschlossenes Handeln. "Der Niedriglohnsektor muss eingedämmt werden. Und auch ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro ist längst überfällig. Dafür muss sich auch unser Ministerpräsident in Berlin stark machen. Nur so kann verhindert werden, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht", fordert Bauer abschließend.

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

Pressemitteilung


Immobilienverband IVD begrüßt BGH-Entscheidung: Rückgriff auf den Mietspiegel der Nachbargemeinde zulässig Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein Vermieter ein Mieterhöhungsverlangen grundsätzlich auf den Mietspiegel einer Nachbargemeinde stützen kann. Voraussetzung sei, dass beide Gemeinden mit Blick auf das Mietenniveau vergleichbar sind. Der Bundesgerichtshof hat weiter entschieden, dass auch ein so genannter "einfacher" Mietspiegel, der nicht von der Gemeinde, sondern gemeinsam von Interessenvertretern der Mieter und Vermieter erstellt wurde, alleinige Grundlage der dem Gericht obliegenden Bestimmung der örtlichen Vergleichsmiete sein kann. Der Immobilienverband IVD Nord-West begrüßt diese Entscheidung. "Der BGH verbessert mit seinem Urteil die im Wohnraummietrecht ohnehin schwache Stellung des Vermieters. Es erleichtert die nach dem Gesetz notwendige Begründung eines Mieterhöhungsverlangens", so Michael Bruns, Vorstandsvorsitzender des Immobilienverbands Deutschland IVD Region Nord-West. "Ohne den Rückgriff auf den Mietspiegel einer Nachbargemeinde müsste der Vermieter drei konkrete Vergleichswohnungen zur Begründung seiner Mieterhöhung benennen. Dazu ist der Vermieter in der Praxis nur selten in der Lage". Bruns erinnert in diesem Zusammenhang daran, dass der IVD Nord-West für zahlreiche Städte, Landkreise und Gemeinden jährlich einen Immobilienpreisspiegel für Wohn- und Gewerbeimmobilien in Niedersachsen, Bremen und Bremerhaven erstellt und dass dieser zur Beantwortung der Frage herangezogen werden kann, ob benachbarte Gemeinden hinsichtlich des Mietenniveaus tatsächlich vergleichbar sind. Die Karlsruher Richter gaben im konkreten Fall dem Vermieter einer Wohnung in Backnang Recht, der für eine Mieterhöhung den Mietspiegel der Nachbarstadt Schorndorf als Begründung herangezogen hatte. Der Vermieter argumentierte, dass es sich bei Schorndorf und Backnang um vergleichbare Gemeinden handele. Für die Stadt Backnang war kein Mietspiegel erstellt worden und der Schorndorfer Mietspiegel, auf den der Vermieter sein Mieterhöhungsverlangen gestützt hatte, war nicht von der Stadt, sondern von den Interessenvertretern der Mieter und Vermieter aufgestellt worden. ( Entscheidung des BGH, Urteil vom 16.06.2010, Aktenzeichen: VIII ZR 99/09 )

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

Richtig bauen: Ausführung


Worauf Bauherren beim Neu- und Umbau achten sollten Hannover, 31.08.2010. Jahr für Jahr entstehen deutschen Eigenheimbesitzern Schäden in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro durch Pfusch am Bau. Besonders ärgerlich ist für Betroffene, dass sich dadurch entweder der Einzug verzögert oder � wenn die Schäden erst hinterher bemerkt werden � eine neue Baustelle erneut Zeit, Kosten, Lärm und Schmutz verursacht. Wird beispielsweise beim Neubau mit Keller gebaut, sollte nach Meinung der Bauexperten der Verbraucherzentrale noch vor Vertragsunterschrift ein Bodengutachten erstellt werden. Nicht selten sind die später eingesetzten Materialien für den vorhandenen Lastfall ungeeignet. Spätere Schäden werden in der Regel sehr teuer. Auch während der Bauzeit können bereits hohe Mehrkosten auftreten, wenn die getroffenen Annahmen korrigiert werden müssen. Aber auch beim Umbau können erhebliche Fehler gemacht werden. Besonders häufig wird Verblendmauerwerk falsch ausgeführt. Nach Schätzungen der Baufachleute geschieht dies in 95 Prozent der Fälle. Nicht immer tritt der Schaden gleich auf, schließlich soll ein Verblendmauerwerk rund 80 Jahre halten. Häufig entstehen Schäden erst Jahre später, dann ist aber die Gewährleistung des Unternehmens � im besten Fall beträgt sie fünf Jahre � längst abgelaufen. In einem aktuellen Fall wurde beispielsweise das Verblendmauerwerk eines Einfamilienhauses ohne Fundamente erstellt! Nach Meldung der Verbraucherzentrale sperrte das Bauordnungsamt die Baustelle, da das Mauerwerk abzurutschen drohte. Die Fundamente müssen nun nachträglich unter das Mauerwerk eingebaut werden. Wie sich Bauherren vor solchen und anderen Katastrophen schützten können, erläutert der aktualisierte Ratgeber "Richtig bauen: Ausführung" der Verbraucherzentrale. Mit seinen knapp 260 Seiten ist er ein kompetenter und leicht zugänglicher Begleiter bei der Bauausführung. Schritt für Schritt erfährt der Leser, was bei Bauvorbereitung, Handwerkerauswahl und Überwachung zu beachten ist. Überaus nützlich sind die 33 ausführlich kommentierten Checklisten zur Prüfung und Abnahme einzelner Gewerke. Weitere Checklisten sowie Praxistipps und Musterformulierungen machen das Buch zum unentbehrlichen Ratgeber beim Neu- oder Umbau. Das Buch "Richtig bauen: Ausführung" gibt es für 19,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Bestellmöglichkeiten: Für zuzüglich 3,00 Euro Porto- und Versandkosten kann er gegen Rechnung bestellt werden beim: ..Versandservice der Verbraucherzentralen, Adersstr. 78, 40215 Düsseldorf ..Tel: (0211) 38 09-555 montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr ..Internet: www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

pfelernte: Deutlich weniger Früchte als im Vorjahr


Relativ kleine EU-Apfelernte lässt Verbraucherpreise steigen Pressemitteilung vom 01.09.2010 Apfelkiste auf dem Wochenmarkt Die Obstbauern des Alten Landes erwarten einen geringeren Apfelertrag als im Vorjahr, dafür aber eine qualitativ gute Ernte. Nach ersten Schätzungen hängen rund 265.000 Tonnen (t) der saftigen Früchte an den Bäumen. Das sind laut Landwirtschaftskammer Niedersachsen rund 20 Prozent weniger als im Vorjahr. Versüßt wird das Minus durch einen hohen Zuckergehalt, der den Früchten einen sehr guten Geschmack verleiht. Da auch EU-weit etwa elf Prozent weniger �"pfel geerntet wurden, rechnen Marktbeobachter mit leicht steigenden Preisen. Bundesweit werden voraussichtlich gut 890.000 t �"pfel geerntet (Vorjahr 1 Mio. t). Damit kommt jeder dritte deutsche Apfel aus dem Alten Land. Im nationalen Vergleich rangiert die Region Niederelbe vor dem Bodensee (220.000 t), Sachsen (80.000 t) und dem Rheinland (44.000 t). In Europa ist mit einer Gesamternte von fast 9,80 Mio. t zu rechnen. Das sind elf Prozent weniger als im Vorjahr (11 Mio. t). In der Ländertabelle rangiert Deutschland hinter Italien (2,1 Mio. t), Polen (2,0 Mio. t) und Frankreich (1,6 Mio. t) an vierter Position. Am meisten schätzen die norddeutschen Obstbauern die Sorten Elstar, Jonagold, Holsteiner Cox und Boskoop. Die größte Ernte verzeichnen dieses Jahr Elstar und Jonagold. Die ursprünglich aus Neuseeland stammende Apfelsorte Braeburn gilt nach wie vor als Shootingstar unter den Sorten und erfreut sich immer größerer Beliebtheit bei Obstbauern und Verbrauchern. Mit einer Erntemenge von fast 20.000 t rangiert er in der norddeutschen Top Ten der Apfelsorten auf Platz 6 und hat mittlerweile Gloster, Cox Orange, Gala und Ingrid Marie hinter sich gelassen.

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

Pawelski fordert: "Mehr Beinfreiheit in Flugzeugen"


Die hannoversche CDU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Bundestags-Tourismusausschusses, Rita Pawelski, fordert mehr Beinfreiheit in Passagierflugzeugen. Die Abgeordnete wandte sich mit einem Brief an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und bat ihn, auf europäischer Ebene auf eine verbindliche Vorschrift für einen Mindest- Sitzabstand in der Economy-Class hinzuwirken. "Bei fast allen Airlines werden die Sitzabstände zwischen den einzelnen Reihen immer enger. Das birgt große gesundheitliche Risiken für die Passagiere der Economy-Class", so Pawelski. "Ein Bewegen der Beine oder gar ein Ausstrecken � auf längeren Flügen aus gesundheitlichen Gründen dringend erforderlich � ist nicht möglich und daher das Thromboserisiko hoch." Außerdem sorgt sich Pawelski um die Sicherheit der Passagiere: "Sitzt in einer "Fünfer-Reihe" eine sehr korpulente Person am Gang, kann sie sich nur mit Mühe aus dem Sitz "schälen" � zumindest dauert es ziemlich lange. Ich bezweifele, ob im Notfall der Flieger so schnell evakuiert werden kann, wie es gesetzlich vorgeschrieben ist." Nach Angaben des Luftfahrt Bundesamtes gibt es bisher weder in den Bauvorschriften für Verkehrsflugzeuge noch in den europäischen Regelungen und Betriebsvorschriften die Forderung eines Mindest-Sitzabstandes. Zwar existiert für jedes Flugzeug ein 90-Sekunden-Test zum Nachweis der Evakuierbarkeit, doch diesen hält Pawelski für nicht ausreichend, denn die gesundheitlichen Aspekten würden dabei nicht berücksichtigt. Pawelski: "Mir ist bewusst, dass die Airlines ihre Maschinen mit zusätzlichen Sitzplätzen ausstatten, weil sie möglichst preiswerte Flüge anbieten wollen � nur so können sie im Konkurrenzkampf bestehen. Und mir ist ebenso klar, dass die meisten Passagiere möglichst billig fliegen wollen. Aber trotz aller wirtschaftlichen Argumente: Die Gesundheit der Menschen sowie vor allem die Sicherheit der Passagiere darf nicht "auf der Strecke" bleiben!" Berlin, den 31. August 2010

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---Meldung vom 01.09.2010---15:00:02

Illegaler Genmais - GRÜNE besorgt


Auf Anfrage der Grünen im Landtag teilte die Landesregierung mit, dass mehrere Felder in Sehnde und Lehrte von der Aussaat von genmanipuliertem Mais betroffen gewesen sind. "Es muss sichergestellt werden, dass Landwirte rechtzeitig vor Verunreinigungen gewarnt werden und betroffenes Saatgut vor der Aussaat aus dem Verkehr gezogen wird" betont Ulrich Schmersow, der umweltpolitische Sprecher der Regionsfraktion. "In diesem Jahr war es zu spät!" Schmersow interessiert inwieweit die Regionsverwaltung in die Schadensaufnahme und �regulierung eingebunden ist. Er wird dies im kommenden (07.09.) Umweltausschuss nachfragen. Im Frühjahr war von 26 Landwirten auf über 90 Feldern in Niedersachsen verunreinigtes Maissaatgut ausgebracht worden. Grund waren Fehler im niedersächsischen Agrar- und Umweltministerium, die trotz Laborfunden die betroffenen Landwirte erst nach der Aussaat informierten. So wurde erst im Juni die Zerstörung des ausgebrachten Genmaises angeordnet. Für den Regionsabgeordneten Schmersow ist das kein Kavaliersdelikt. "Für gentechnikfreie Landwirtschaft, wie wir sie befürworten, sind solche Genverunreinigungen existenzbedrohend. Unklar ist, wer für die Schäden bei den Landwirten aufkommt." Beispielsweise für Imker sind Genpollen bereits in kleinsten Mengen ein besonderes Problem, weil sie dann ihren Honig nicht mehr als gentechnikfrei verkaufen können. Nur in Niedersachsen wurde dieses Jahr so spät informiert. Landtagsabgeordneter Christian Meyer hierzu: "Legale Genpflanzen müssen im Standortregister veröffentlicht werden, nur bei illegalen Pflanzungen verweigerte die Landesregierung bislang die Preisgabe, das war nicht verständlich. Nun kann jede und jeder im Internet nachschauen, ob in seiner Nachbarschaft illegaler Genmais angebaut wurde." Der Link hierzu www.gruene-niedersachsen.de Der Regionsverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN setzt sich schon lange für eine Region frei von Gentechnik ein. Mais soll vor gentechnischer Verunreinigung, z.B. durch Pollenflug von Genmaisfeldern, geschützt werden. Daher unterstützen die Grünen die Pflanzaktion vom Bantammais. Diese Maissorte ist samenfest, das heißt dass aus ihrem Saatgut Pflanzen wachsen, die im Wesentlichen dieselben Eigenschaften haben, wie die Elternpflanzen. Am letzten Samstag wurde während einer Veranstaltung aus der Reihe "Besondere Orte" in Ronnenberg über die Aktion informiert und Bantammais gepflanzt. "Jede und Jeder kann mithelfen, die Landschaft frei von Genmais zu halten", betonen Brigitte Deyda und Christian Gailus, Vorsitzende des Regionsverbandes der Grünen. "Wir helfen mit beim Kampf gegen den Genmais."

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---Meldung vom 23.08.2010---16:36:28

Bürogemeinschaften: Die Arbeits-WG der Alleinunternehmer


Von Zuhause zu arbeiten, scheint für viele Menschen sehr reizvoll. In der Realität wird aus diesem Wunschtraum jedoch oft ein Albtraum. Konzentriertes Arbeiten in einer Umgebung, in der man normalerweise entspannt und andere Dinge des Lebens genießt, ist eine Herausforderung. Da frisch Verselbständigte und allgemein Alleinunternehmer sich aus Kostengründen keine eigenen Büroräumlichkeiten verwirklichen können, stellt die Bürogemeinschaft eine kostengünstige und effektive Alternative dar. Darauf weist der Immobilienverband Deutschland IVD Nord-West hin. Bei der klassischen Bürogemeinschaft unterzeichnen die Mieter gemeinsam den Mietvertrag für die Büroräume und haften damit gemeinsam gegenüber dem Vermieter. Damit bilden die Mieter eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Um sich vor Problemen bei der Kostenverteilung vertraglich zu schützen, ist es empfehlenswert einen Gesellschaftervertrag auszuarbeiten, in dem die genaue Teilung der Miete, Kaution und Nebenkosten und sonstiger Kosten wie Reinigung oder Ausgaben für gemeinsam genutzte Büroelektronik festgeschrieben werden. Büromietverträge haben wie alle Gewerbemietverträge oft feste Vertragslaufzeiten. Diese liegen in der Regel bei 3 bis 5 Jahren. Ist keine bestimmte Mietdauer und keine Kündigungsfrist vereinbart, kann der Mietvertrag über die Geschäftsräume mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende eines Kalendervierteljahres gekündigt werden. Die Kündigung kann nur gemeinsam ausgesprochen werden. In vielen Fällen tritt aber auch nur eine Partei als Mieter auf und die zweite oder weitere Parteien werden als Untermieter eingebunden. Schließt nur eine Partei mit dem Vermieter einen Mietvertrag ab und beabsichtigt er, einzelne Räume unterzuvermieten, dann sollte er sich die Zustimmung des Vermieters einholen. Bei dieser Konstellation sind die Untermieter an das Hauptmietverhältnis gebunden. Alternativ kann vom Hauptmieter die Möglichkeit der Teilzeitnutzung eingeräumt werden. Eine ganz andere Form der Bürogemeinschaft stellt die so genannte "Office-Lösung" in einem Business Center dar, bei der man ein kleines Büro anmieten kann, ohne gleich die gesamten Räumlichkeiten unterhalten zu müssen. Man teilt sich einfach das Sekretariat, die Teeküche und die sonstigen dazugehörigen Räumlichkeiten. Diese modernen Bürogemeinschaften bieten dem Schaffenden nicht nur räumlich sehr gute Bedingungen leistungs- und konzentrationsoptimierter zu arbeiten, sondern auch die Möglichkeit, sich mit anderen zu sozialisieren und persönlich zu Netzwerken. Angefangen von der Domiziladresse über Kleinstbüros bis zu größeren Flächen wird ein breites Spektrum angeboten, Sekretariatsservice inklusive. Welche Bürogemeinschaft sich für die eigene Entfaltung bei der Arbeit besser anbietet, lässt sich nur nach der individuellen Arbeitsweise und den persönlichen Bedürfnissen beurteilen. Wem zeitliche und räumliche Flexibilität wichtig ist und wer auf eine vertragliche Bindung an Mitarbeiter verzichten möchte, der sollte mit der "Office-Lösung" nicht schlecht beraten sein. Die klassische Bürogemeinschaft bleibt eine solide Bürolösung für zwei oder mehr Parteien, die langfristig Arbeitsräume miteinander teilen möchten.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:36:28

Bio-Erdgas macht Erdgasfahrzeuge noch klimafreundlicher


Erstmals in Hannover bietet die enercity Contracting GmbH auf der Westfalen-Tankstelle an der Hildesheimer Straße 407 Bio-Erdgas an. Diesem Erdgas werden bilanziell zehn Prozent Bio-Erdgas beigemischt, das in der Biogasanlage der Ronnenberger Firma BiRo hergestellt und von der Biogasaufbereitungsanlage von enercity aufbereitet wird. Der Clou: Das angebotene Bio-Erdgas ist an dieser Tankstelle genauso günstig wie das Erdgas an den anderen Tankstellen. Bio-Erdgas hat die gleiche Qualität wie normales Erdgas und ist daher uneingeschränkt als Kraftstoff geeignet. Da Bio-Erdgas Erdgasqualität besitzt, kann dieser nachhaltige Kraftstoff bis zu 100 Prozent das handelsübliche Erdgas ersetzen, ohne dass die Fahrzeuge in ihrem Fahrverhalten beeinträchtigt werden. Durch die Beimischung von Bio-Erdgas wird die ohnehin schon sehr gute CO2 Bilanz von Erdgasfahrzeugen noch weiter verbessert. Denn Bio-Erdgas als Kraftstoff setzt bei seiner Verbrennung nur so viel CO2 frei, wie die zu seiner Herstellung genutzten organischen Rohstoffe zuvor der Atmosphäre entzogen haben. Ziel der Bundesregierung ist es, die Produktion von Bio-Erdgas bis zum Jahr 2020 so weit zu steigern, dass bis zu drei Millionen Erdgasfahrzeuge vollständig versorgt werden können. Bundesweit gibt es bereits über 850 Erdgastankstellen. Allein im Stadtgebiet von Hannover stehen fünf Tankstationen zur Verfügung. Auch in Langenhagen, Wunstorf, Garbsen, Gehrden, Neustadt, Barsinghausen-Bantorf, Celle, Peine, Lehrte, Hameln, Rinteln oder Holzminden können Autofahrer Erdgas zapfen. Attraktive Anreize für Umsteiger Die Rahmenbedingungen für den alternativen Antrieb bleiben langfristig günstig. Denn die Bundesregierung hat bis 2018 einen reduzierten Mineralölsteuersatz für Erdgas als Kraftstoff festgeschrieben. Erdgasfahrer sparen auf diese Weise gegenüber Diesel rund 30 Prozent Kraftstoffkosten � im Vergleich zu Benzin sind es sogar gut 50 Prozent. Hinzu kommt, dass Erdgasfahrer auch bei der Kfz-Steuer im Vergleich zu einem Diesel deutlich weniger bezahlen. Außerdem fördern viele Energieversorger die Anschaffung von Erdgasfahrzeugen zusätzlich. Beim Kauf eines neuen Erdgasautos erhalten beispielsweise enercity-Kunden eine Freimenge von 250 Kilogramm Erdgas, das innerhalb eines Jahres kostenlos an den enercity-Tankstellen getankt werden kann. Die Kraftstoffmenge reicht für rund 4.000 Kilometer.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:36:28

Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb


Die Stadt hat die Anmeldefrist für den 31. Innenhof- und Wohnumfeldwettbewerb bis zum 7. September verlängert. Im Rahmen des Wettbewerbs können noch grün gestaltete Hinterhöfe und Vorgärten von Mehrfamilienhäusern sowie Dach- und Fassadenbegrünungen angemeldet werden, die der gesamten Hausgemeinschaft zu Gute kommen. Anmeldungen nimmt der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Langensalzastraße 17, 30169 Hannover, schriftlich, unter der Telefon-Nummer 168-40244 oder per E-Mail unter der Adresse "gartenkultur@hannover-stadt.de" entgegen. Die Beiträge werden von einer Jury bewertet und gelungene Projekte mit Geldpreisen prämiert. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.Hannover.de, Stichwort "Innenhof- und Wohnumfeldprogramm". Zu dem seit 31 Jahren laufenden Innenhof- und Wohnumfeld-Programm sind bisher mehr als 1.000 Maßnahmen angemeldet und Hausbe-wohnerInnen, EigentümerInnen und Wohnungsgesellschaften für Ihr Engagement gewürdigt worden.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:36:28

Gymnasium Elsa Brändström


Die umfangreiche Gesamtsanierung der Elsa-Brändström-Schule in der Südstadt ist nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit abgeschlossen. Dafür hat die Stadt rund 10,8 Millionen Euro investiert. Zum Schuljahrsbeginn sind SchülerInnen und LehrerInnen aus den Räumen der benachbarten Pädagogischen Hochschule zurückgekehrt in das frisch sanierte Schulgebäude. Die 1962 errichtete Schule erhielt außerdem einen Neubau mit Mensa und Cafeteria für den ab 2011 geplanten Ganztagsbetrieb. Alle Altbauten - der Aulatrakt mit naturwissenschaftlichen Räumen und Verwaltungsbereich, der Klassentrakt mit zwölf Unterrichtsräumen und die zwei Sporthallen samt Umkleiden und Sanitärräumen - wurden an Außenwänden und Dächern wärmegedämmt und erhielten neue Außenfenster und -türen. In den Klassenräumen wurden neue Linoleumböden verlegt, die Sporthallen erhielten Schwingböden und alle Sanitärbereiche neue Bodenfliesen. Ein großer Teil der Innentüren wurde erneuert, um den aktuellen Brandschutzanforderungen zu genügen, alle Innenwände frisch gestrichen und in den Nassbereichen neu gefliest. Die gesamte Haustechnik - alle Wasser- und Abwasserleitungen im Gebäude, das gesamte Rohrnetz der Heizungsanlage, die Lüftungsanlagen und die Elektroinstallationen inklusive Beleuchtung - wurde erneuert. Alle Gebäudeteile sind neu verputzt und weiß gestrichen; einzig die Aula hebt sich mit leuchtend-orange-gelben Fassadenplatten deutlich ab. Durch einen Aufzug in diesem Gebäudetrakt sind neben der Aula auch die Kunst-, Musik- und naturwissenschaftlichen Räume barrierefrei erreichbar. Der neue Mensabau liegt am Haupteingang der Schule. Im Erdgeschoss bietet ein 250 Quadratmeter großer Speisesaal mit wellenförmig geschwungener Glasfassade zum Innenhof 198 Sitzplätze für die Mittagessenversorgung; im Obergeschoss stehen drei zusätzliche Klassenräume zur Verfügung. Das anfallende Regenwasser der Dächer wird nicht in die Kanalisation geleitet, sondern durch Versickerung auf dem Schulgrundstück dem Grundwasser direkt wieder zugeführt. Auch an die gefiederten Bewohner wurde gedacht: In der Sporthallenfassade an der Eilenriede stehen 15 Nistkästen für Mauersegler und Fledermäuse zur Verfügung.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:36:28

Tanz-Workshop Mambo Little - Lateinamerikanische Rhythmen für Kinder und Jugendliche


"Mambo Little" heißt ein Tanz-Workshop für Kinder und Jugendliche im Haus der Jugend der Stadt Hannover. Hier sollen Jungen und Mädchen einen Einstieg in die Welt der lateinamerikanischen Tänze wie Samba, Salsa oder Mambo finden. Unter der Leitung der Mambomeister Daniel de Souza Forbez und seiner Partnerin Katrin Ziehmer von der Showtanztruppe Mambo Cream geht es dabei locker, aber auch zielstrebig zur Sache, jeweils freitags von 17:00 bis 18:30 Uhr im Cafe Nanas im Haus der Jugend. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Weitere Information gibt es im Haus der Jugend; Peter Michel, Telefon 168 / 4 49 03.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:36:28

Textilien in Pflegeeinrichtungen


Bönningheim. Eine Expertenrunde aus Vertretern von Wäschereien, Maschinen- und Hilfsmittelindustrie sowie Spezialisten der Hohenstein Institute hat einen Leitfaden für "Textilien in Pflegeeinrichtungen" erstellt. Im Leitfaden sind die standardisierten Regelungen für den Umgang mit Textilien in Alten- und Pflegeheimen zusammengefasst. Nach Meinung führender Hygieniker ist die Keimbelastung in Pflegeeinrichtungen zum Teil höher als im Krankenhaus. Die hygienische Handhabung und Aufbereitung von Textilien spiele bei der Unterbrechung möglicher Infektionsketten eine entscheidende Rolle.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

BGH: Wohnungsmieter darf Schönheitsreparaturen auch selbst durchführen


Wird einem Mieter durch eine Klausel im Mietvertrag verwehrt, Schönheitsreparaturen selbst durchzuführen, ist diese unwirksam. Das hat der Bundesgerichtshof in einem aktuellen Urteil entschieden. Eine Wohnungsbaugesellschaft in München verklagte ihre Mieter nach deren Auszug auf die Leistung von Schönheitsreparaturen in Höhe von 7.036,35 �. Der Mietvertrag enthielt die Auflage, die den Mieter verpflichtete, "die Schönheitsreparaturen, wie z.B. das Kalken, Anstreichen oder Tapezieren der Wände und Decken, das Streichen und die Behandlung der Fußböden, der Fenster und der Türen, in der Wohnung ausführen zu lassen, (�)". Die Bundesrichter haben zugunsten der Mieter entschieden und damit argumentiert, dass es laut vorgenannter Klausel den Mietern nicht freigestellt sei, die Arbeiten auch selbst vorzunehmen und sahen darin eine unangemessene Benachteiligung. Die Rechtsprechung erlaubt zwar die Übertragung der gesetzlichen Vermieter-Pflicht zur Vornahme von Schönheitsreparaturen auf Mieter, allerdings mit der Möglichkeit, die Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen, solange sie fachgerecht und in mittlerer Art und Güte ausgeführt werden. (BGH-Urteil vom 09.06.2010, AZ: VIII ZR 294/09)

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

*Ohne Moos nix los bei der Gebäudesanierung*


Bundesregierung entzieht energetischer Gebäudesanierung den Boden Die staatliche Förderbank KfW stellt ab Ende August kein Geld mehr für die Energetische Gebäudesanierung zur Verfügung. Bisher konnten pro Wohneinheit zinsgünstige Kredite in Höhe von maximal 50.000 Euro beantragt werden. Verwendungszweck konnten zum Beispiel Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen und Geschossdecken, Erneuerung der Fenster und Austausch der Heizung sein. Kurz und gut: Maßnahmen die Energieeffizienz gewährleisten. Das "Aus" dieses Förderprogramms trifft nicht nur sanierungswillige Eigentümer, sondern auch Bauwirtschaft und Handwerk. Energetische Gebäudesanierung ist ein Konjunkturmotor, der Arbeitslätze schafft und sichert. Neben dem wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. 2009 stellte das Bundesbauministerium 2,2 Mrd. Euro für Zinsverbilligungen und direkte Zuschüsse zur Verfügung, 2010 sind es nur noch 1,35 Mrd. und in 2011 sind 436 Mio. vorgesehen. "Ohne Moos nix los. So einfach ist das", kommentiert der niedersächsische SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange die Ankündigungen von Bundesbauminister Ramsauer. "Die Kanzlerin ist gut beraten, haushaltspolitische Prioritäten mit Umsicht und Weitblick zu setzen." Für die SPD-Gruppe im Europäischen Parlament ist Lange der zuständige Experte für Energieeffizienz. Im Mai dieses Jahres hatte das Europäische Parlament die Neufassung zur Richtlinie zur Energieeffizienz verabschiedet. (Siehe Pressemitteilung von 18. Mai 2010: http://www.bernd-lange.de/content/125531.php) Der aktuelle Gebäudebestand ist mit 40 Prozent des Endenergieverbrauchs der größte Energiefresser in Europa. Da reicht es nicht aus bei Neubauten den Energiebedarf "Null" umzusetzen. Zur Erreichung der europäisch vereinbarten Klimaziele muss der Bestand dringend saniert werden. "Maßnahmen zur Umsetzung von Energieeffizienz sind im hohen Maße förderungswürdig. Deutschland sollte sich an europäische Verabredungen halten und ich bin auch der Meinung, dass wir hier EU-weit eine Vorreiterrolle einnehmen sollten: für Arbeit, für den Klimaschutz und für die Menschen", so Lange.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

CDU macht Druck bei der Bürgerarbeit


"Ich kann nicht verstehen warum die Verwaltungen von Region und Kommunen sich nicht stärker bei der Bürgerarbeit engagieren," erklärt Eberhard Wicke, Fraktionsvorsitzender der CDU-Regionsfraktion, "eine bessere Chance zum Nutzen ihrer langzeitarbeitslosen Bürgerinnen und Bürger wird es so schnell nicht wieder geben." Bereits Anfang August hat die CDU-Regionsfraktion bei der Regionsverwaltung angefragt, ob und in welchem Umfang sie sich an dem Projekt "Bürgerarbeit" der JobCenter Region Hannover beteiligen wird. Doch bislang keine Antwort! "Natürlich gibt es noch Unklarheiten über das genaue Verfahren", gibt Wicke zu, "doch warum fehlen die grundsätzliche Entscheidungen und der Mut zur Übernahme von Verantwortung." Durch die Bürgerarbeit werden langzeitarbeitslose Menschen wieder in das Arbeitsleben integriert und Region und Kommunen haben die Chance wieder Aufgaben zu erfüllen, die sonst unerledigt bleiben. Bei der Stadtverwaltung und ihren Einrichtungen wie den Kindergärten gibt es genug zu tun, so Wicke. Für die JobCenter Region Hannover sind vom Bund 700 Stellen für gemeinnützige Tätigkeiten im Rahmen des Modellversuchs "Bürgerarbeit" genehmigt worden. Bei dem Projekt erhalten die Teilnehmer rund 900 Euro pro Monat und sollen dafür 30 Stunden in der Woche gemeinnützige Arbeit verrichten. Das Projekt soll über drei Jahre laufen. Zielgruppe sind Menschen, die aktuell keine Chance auf Vermittlung in den regulären Arbeitsmarkt haben. Sie dürfen aber keine regulären Arbeitskräfte verdrängen. Die Bürgerarbeit wird von Ministerin Ursula von der Leyen und auch von den Handwerkskammern als positiv angesehen. Schließlich wird durch den demographischen Wandel sehr schnell jeder Arbeitsfähige auf dem Arbeitsmarkt gebraucht.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

Jedes vierte norddeutsche Kind kommt mit leerem Magen in die Schule -


Kinder von Alleinerziehenden besonders betroffen Hannover, 17. August 2010. Jedes vierte Kind in Norddeutschland (Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein) isst morgens nichts zum Frühstück, bevor es in die Schule geht. Der Anteil der Kinder von Alleinerziehenden ist dabei besonders groß. 55 Prozent der Alleinerziehenden gaben an, nicht in Ruhe gemeinsam mit dem Kind vor Schulbeginn zu frühstücken, da die Zeit fehle. 91 Prozent der befragten Alleinerziehenden gaben sogar an, dass sie ihrem Kind kein selbstgeschmiertes Pausenbrot mitgeben. Das teilt die Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen mit und beruft sich auf eine Umfrage des Forsa-Instituts. Doch Zeit für eine Morgenmahlzeit oder für ein Pausenbrot sollte immer sein. "Kinder sind nur dann richtig fit für die Schule, wenn sie morgens in Ruhe frühstücken", erklärt Alexandra Krotz, Ernährungswissenschaftlerin bei der TK. Die Kids sind leistungsfähiger und können sich besser konzentrieren. Das zeigt sich sogar auf dem Schulweg, denn die Kinder bewegen sich sicherer, wenn sie entspannt gefrühstückt haben. "Um insbesondere die Frühstückssituation der Kinder von Alleinerziehenden zu verbessern, wünschen wir uns mehr soziale Unterstützung. Flexible Kinderbetreuungen - wie familienorientierte Öffnungen von Kitas oder Nachbarschaftsnetzwerke - sind für Alleinerziehende von zentraler Bedeutung, um Familie und Erwerbstätigkeit vereinbaren zu können", so Dr. Sabine Voermans, Leiterin der TK in Niedersachsen. Hintergrund: Für die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der TK bundesweit 1.000 Eltern befragt, in deren Haushalt ein Kind zwischen sechs und 18 Jahren lebt. Weitere Ergebnisse sind in dem aktuellen Sonder-Medienservice "Endlich Schulkind! - ABC-Schützen im Anmarsch" unter www.tk-online.de zu finden.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

Bedarf steigt weiter an: Ehrenamtliche dringend gesucht


Hannover. Der DRK-Ortsverein Döhren-Wülfel sucht Menschen, die sich ehrenamtlich im Secondhand-Shop oder in der Lebensmittelausgabe, beides im Musäusweg 1 im hannoverschen Stadtteil Mittelfeld, engagieren möchten. "Immer mehr Menschen kommen zu uns, um Kleidung für wenige Euro zu kaufen", berichtet Arno Kirse, 1. Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Döhren-Wülfel. "Mit den Einnahmen wird die Lebensmittelausgabe unterstützt." Und auch dafür werden weitere Ehrenamtliche gesucht, die die Lebensmittel sortieren und zu den Öffnungszeiten ausgeben. Beim Secondhand-Shop sind die ehrenamtlichen Helfer im Verkauf, in der Beratung und beim Einräumen der Regale tätig. Wenn Sie kontaktfreudig sind, Freude am Umgang mit anderen Menschen und einige Stunde Zeit in der Woche haben, dann freut sich der DRK-Ortsverein auf Ihre tatkräftige Unterstützung. Einen ersten Eindruck von den Arbeitsabläufen und der Atmosphäre im Team erhalten Sie bei einem "Schnuppertag". "Diese so genannten Schnuppertage sind für beide Seiten wichtig. Interessenten können sich so ein persönliches Bild von unserer Arbeit machen. Alle Fragen werden direkt im Gespräch geklärt", sagt Kirse. Wenn Sie weitere Informationen zum Secondhand-Shop und der Lebensmittelausgabe möchten oder sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit interessieren, dann wenden Sie sich bitte an den DRK-Ortsverein Döhren-Wülfel, Arno Kirse, Telefon: 0511 3671-148, kirse@drk-hannover.de.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

Immer mehr Hörstörungen bei Jugendlichen durch laute MP3-Player-Musik


TK fordert geräteintegrierte Lautstärkebegrenzung Hannover, 13. August 2010. Für Kids ist Musik eine der schönsten Nebensachen der Welt; und die Umwelt lässt sich mittels eines MP3-Players einfach wegschalten - besonders wenn die Musik richtig laut ist. Der Lärm macht den Ohren jedoch zu schaffen. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Niedersachsen warnt vor den Folgen der Dauerbeschallung, denn mittlerweile leidet schon jeder vierte Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren unter einem Gehörschaden. Interessanter Aspekt: Die Kinder und Jugendlichen empfinden die Musik aus ihrem MP3-Player, in Kinos oder Diskotheken gar nicht als Lärm. Dabei liegt die Lautstärke, der sie sich aussetzen - wie zum Beispiel stundenlanges Musikhören - oft schon im gehörschädigenden Bereich. Die Gefahr dauerhafter Schäden droht, wenn regelmäßig mehr als 85 Dezibel auf die Ohren einwirken. Die Sinneshärchen im Innenohr kleben zusammen und die Hörzellen sterben langsam ab, wodurch sich das Gehör verschlechtert. Der Teufelskreis: Die Jugendlichen nehmen die Musik leiser wahr und stellen zum Beispiel MP3-Player noch lauter. Im Arbeitsbereich hat man bereits strenge Grenzen gesetzt. Ab einem Wert von 85 Dezibel müssen Arbeiter einen Hörschutz tragen, um sich nicht zu gefährden. Im Freizeitbereich gibt es solche verbindlichen Regeln nicht. Die MP3-Player schaffen es weit über diese Lautstärkegrenze. Um die jungen Menschen zu schützen, empfiehlt die TK, spezielle Kopfhörer zu benutzen, die über eine integrierte Lautstärkebegrenzung verfügen. Die TK rät weiter, dass die Kinder und Jugendlichen unbedingt selbst auf die "Zeichen ihrer Ohren" achten, denn Ohrgeräusche wie Fiepen oder Rauschen sind ein schlechtes Signal. Ist das Fiepen wieder abgeklungen, könne das zwar eine Erholung des Ohres bedeuten. Stellt es sich jedoch öfter ein, kann es sich um einen bleibenden Schaden handeln. Damit es erst gar nicht dazu kommt: Schallpegel nie auf höchste Lautstärke drehen und dem Ohr ab und zu Ruhe gönnen. Nach einer Stunde ist es in jedem Fall gut, eine kleine Musikpause einzulegen.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

Sozialministerin Aygül Özkan: "Familienfreundlichkeit als strategischen Vorteil nutzen"


HANNOVER. Sie ermöglichen flexible Arbeitszeiten, unterstützen bei der Kinderbetreuung oder weisen sich durch ein familienbewusstes Verhalten im Arbeitsalltag aus: In Niedersachsen gibt es zahlreiche familienfreundliche Unternehmen und Kommunen. Niedersachsens Sozial- und Familienministerin Aygül Özkan startet jetzt einen Wettbewerb, um die familienfreundlichsten unter ihnen auszuzeichnen. "Familienfreundlichkeit ist ein strategischer Vorteil für Unternehmen und Kommunen. Demografischer Wandel und Fachkräftemangel erfordern es, die Arbeitswelt familienfreundlich auszugestalten", so Ministerin Aygül Özkan. Familienfreundlichkeit komme Unternehmen und Kommunen gleichermaßen zu Gute. "Sie gewinnen im Wettbewerb um die besten Köpfe. Sie haben weniger Personalfluktuation. Ihre Leistungsfähigkeit und Produktivität steigt mit der der Beschäftigten, denen Zeit gegeben wird: für den Beruf, für das Private, für Kinder und für pflegebedürftige Angehörige." Die Landesregierung unterstützt diesen Trend und befördert ihn gemeinsam mit den Partnern der Qualifizierungsoffensive Niedersachsen und den Kommunalen Spitzenverbänden Niedersachsen mit diesem Wettbewerb. Ausgezeichnet werden sollen Unternehmen und Kommunen, die ein Vorbild für eine besonders familienfreundliche Arbeitsweltgestaltung sind. "Mit diesem Wettbewerb soll das große Engagement aller niedersächsischen Unternehmen und Kommunen gewürdigt werden, die sich bereits auf den Weg gemacht haben", erläutert Ministerin Özkan. Gute Beispiele sollen sichtbar werden, anderen als Vorbild dienen und zur Nachahmung anregen. "Wir brauchen in Zukunft noch mehr Unternehmen und Kommunen mit Familienblick." Bis zum 30.09.2010 können sich Unternehmen und Kommunen in verschiedenen Sparten um Preise bis zu 7.500 Euro bewerben. Eine unabhängige Jury wird die preiswürdigen Unternehmen und Kommunen auswählen. In der Jury sind folgende Organisationen vertreten: � Bundesagentur für Arbeit -- Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen � berufundfamilie gGmbH, Gemeinnützige Hertie-Stiftung � ChemieNord- Arbeitgeberverband für die Chemische Industrie in Norddeutschland e.V. � IHK Hannover, Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsen � Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund � Unternehmerverbände Niedersachsen e.V.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

Videobotschaft "Runder Tisch Integration"


HANNOVER. Niedersachsens Sozial- und Integrationsministerin Aygül Özkan hat den Runden Tisch Integration ins Leben gerufen. Er soll zu einer festen Institution in Niedersachsen werden und als Plattform zum Austausch von Vertreterinnen und Vertretern der Migranten mit Verwaltung, Politik und Wirtschaft, Medien, Vereinen und Verbänden dienen. Beim ersten Treffen ging es mit Medienschaffenden und Migrantenorganisationen um Ideen, wie zugewanderte Menschen durch Medien noch besser erreicht werden können. Aygül Özkan: "Wir wollen erreichen, dass noch mehr Migrantinnen und Migranten deutsche Zeitungen lesen. Sie sollen sich auch stärker über deutschsprachige Radiosender und Fernsehkanäle informieren. Insgesamt leben Menschen aus 195 Ländern der Welt in Niedersachsen. Sie alle bestimmen das alltägliche Leben mit: in den Kindergärten und Schulen, am Arbeitsplatz und in den Vereinen und Verbänden. Sie machen Niedersachsen vielfältiger und lebendiger. Wir wollen, dass diese Menschen sich an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes beteiligen und sagen können: �Hier bin ich zu Hause�." Eine aktuelle Videobotschaft zu diesem Thema steht Ihnen im Internetauftritt des Sozialministeriums zur Verfügung. Servicehinweis: www.ms.niedersachsen.de > Aktuelles > Videobotschaften > http://www.ms.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=16779&article_id=14371&_psmand=17

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

Kellerlüftung im Sommer birgt Schimmelgefahr


Stoßlüftungen im Winter sind effektiver Hannover, 17.08.2010. Die Lüftung des Kellers im heißen Sommer kann leicht Schimmel entstehen lassen. Darauf weisen die Energieberater der Verbraucherzentralen hin. Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnimmt als kalte Luft, kann sich auch mehr Feuchtigkeit an den kühlen Kellerwänden niederschlagen. Feuchte Wände bieten einen guten Nährboden für Schimmel. Daher sollte man an heißen und schwülen Tagen auf das Lüften des Kellers verzichten oder notfalls nur in der zweiten Nachthälfte und am frühen Morgen die Kellerfenster öffnen. Ansonsten drohen Schimmelschäden und muffige Kellergerüche. Regelmäßige Stoßlüftungen im Winter wirken feuchten Kellern besser entgegen, da hier die Luft weniger Feuchte enthält. Können feuchte Kellerwände das ganze Jahr über durch Lüften nicht abtrocknen, sind energetische Mängel möglicherweise die Ursache. Um Schimmel zu vermeiden, sollte man in diesem Fall einen Energieberater der Verbraucherzentrale zu Rate ziehen. Unter der Telefonnummer 09001-3637443 (0,14 EUR/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer) können sich Verbraucher telefonisch beraten lassen oder einen Beratungstermin in der nächstgelegenen Beratungsstelle vereinbaren. Als Energieberater der Verbraucherzentralen beraten Ingenieure und Architekten zu allen Themen des privaten Energieverbrauchs. Weitere Tipps zum richtigen Lüften enthalten die Faltblätter "Feuchtigkeit und Schimmelpilz" oder "Richtiges Heizen und Lüften" auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Weitergehende Informationen bietet der Ratgeber "Feuchtigkeit und Schimmelbildung". Ihn gibt es für 7,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

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---Meldung vom 23.08.2010---16:13:30

Energieberater haben den Durchblick


Hausbesitzer, die ihr Wohnhaus mit neuer Heizungstechnik, einer Rundum-Wärmedämmung oder durch den Einsatz erneuerbarer Energien auf den neusten Stand bringen wollen, sollten als ersten Schritt unbedingt einen qualifizierten Energieberater hinzuziehen. Das empfiehlt die gemeinnützige Klimaschutzagentur Region Hannover, die in der Region seit fast zehn Jahren zur energetischen Modernisierung informiert. Bei einer durch das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) geförderten Energieberatung wird die energetische Qualität des Gebäudes analysiert und ein qualifizierter Energieexperte gibt Empfehlungen zur Verbesserung der Wärmedämmung, neuer Heizungstechnik oder anderen Sanierungsmaßnahmen. Gleichzeitig errechnet er den erforderlichen finanziellen Aufwand und die Wirtschaftlichkeit. Den staatlichen Zuschuss für die Beratung können Haubesitzer ganz unbürokratisch ebenfalls über den Energieberater beantragen: für Ein- und Zweifamilienhäuser bis zu 300 Euro und für Mehrfamilienhäuser bis zu 360 Euro. Qualifizierte Energieberater aus der Region sind auf www.bafa.de (Suchwort: Energiesparberatung) gelistet. Eine neutrale und kostenfreie Erstberatung zum Thema bietet auch das Service-Center der Klimaschutzagentur Region Hannover an: Tel. 0511-61623977 (Mo.+Do., 9-17 Uhr); E-Mail: beratung@klimaschutzagentur.de.

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---Meldung vom 12.08.2010---13:57:09

Sozialministerin Aygül Özkan: "Autistische Kinder brauchen besondere Lernbedingungen"


HANNOVER. Niedersachsens Sozialministerin Aygül Özkan hat die Schirmherrschaft für das Projekt �Frühe Förderung für autistische Kinder nach autismusspezifischer Verhaltenstherapie� übernommen. Durchgeführt wird das Projekt vom Therapiezentrum für autistische Kinder gGmbH in Hannover. "Gerade autistische Kinder sind oft gefangen in ihrer Welt. Sie benötigen so früh wie möglich besondere Lernbedingungen, die ihnen gerecht werden und ihnen helfen, Defizite auszugleichen", so die Ministerin. Das Land zahlt gemeinsam mit den niedersächsischen Kommunen für die Betreuung von autistischen Kindern in Sonderkindergärten oder in Tagesbildungsstätten jährlich insgesamt rund 11,7 Millionen Euro. "Autistische Kinder benötigen zum Leben und Lernen einen geschützten Rahmen, besondere Kommunikationsangebote und häufig sehr individuelle Rückzugsmöglichkeiten", sagte Özkan. Es sei gut, dass das Projekt zur Förderung autistischer Kinder nicht nur die Kinder selbst, sondern auch deren Eltern mit einbeziehe. Denn auch für ihre Eltern sei es oft schwierig, weil sich ihnen ihr Kind in keiner Weise mitteilen kann, und sie nicht genau wüssten, was es wirklich denkt und fühlt.

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---Meldung vom 12.08.2010---13:57:09

Neue Heizung schont Geldbeutel und Klima


Alte Heizungsanlagen jetzt erneuern Hannover, 10.08.2010. Heizen bleibt teuer: Auch wenn die Heizkosten im Abrechnungsjahr 2009 laut Heizspiegel 2010 um durchschnittlich 14 Prozent gesunken sind. Denn bereits in den ersten Monaten dieses Jahres sind die Energiepreise wieder stark gestiegen und für den Herbst haben die Energieversorger weitere Erhöhungen angekündigt. Immer mehr Hausbesitzer denken angesichts dieser Entwicklungen und im Hinblick auf den Klimawandel sowie eines verstärkten Umweltbewusstseins über neue Heiztechniken nach. "Welches Heizsystem optimal für ein Haus ist und ob mit Erdöl, Erdgas, Holz oder Sonne geheizt werden soll, ist gründlich abzuwägen", sagt Karin Merkel, Energieexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Wer seine alte Heizungsanlage modernisieren will, sollte dafür die warme Jahreszeit nutzen.

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---Meldung vom 07.08.2010---11:08:57

Sofortmaßnahmen für behinderte Arbeitslose nötig


Hannover. Der Sozialverband SoVD fordert schnelle Maßnahmen gegen die steigende Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung in Niedersachsen. "Beschönigungen helfen den Betroffenen nicht, die Politik muss jetzt sofort handeln", sagt der 2. SoVD-Landesvorsitzende Horst Wendland. Die Kernforderungen des SoVD sind die Erhöhung der Beschäftigungsquote von Schwerbehinderten, die personelle Wiederaufstockung der Integrationsfachdienste zur Arbeitsvermittlung von Betroffenen sowie die inklusive Beschulung behinderter Kinder in Regelschulen. Das Sozialministerium hatte zuletzt nach einem Zeitungsbericht verlautbart, dass das Land bei der Gesamtzahl der arbeitslosen Behinderten im Bundesvergleich gut liege. "Die Entwicklung ist jedoch eindeutig negativ, das zeigt vor allem die erhebliche Zunahme der Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr. Wir brauchen deshalb sofort eine spürbare Anhebung der bisher fünfprozentigen Beschäftigungsquote Schwerbehinderter", betont Wendland. "Außerdem rächen sich jetzt zwei Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre. Einerseits unterrichtet Niedersachsen 95 Prozent aller behinderten Kinder in gesonderten Schulen, obwohl bekannt ist, dass die Absolventen von Förderschulen nahezu keine Chance auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben. Andererseits macht sich nun die massive Personalkürzung bei den Integrationsfachdiensten bemerkbar, vor der wir bereits 2005 gewarnt haben", führt Wendland aus. Diese könnten ihrer Aufgabe, Menschen mit Behinderung in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln, inzwischen nicht mehr ausreichend nachkommen. Das gelte vor allem angesichts steigender Zahlen von Förderschul-Abgängern. "Darüber hinaus brauchen wir eine rasche Bekanntmachung des umfangreichen Angebots für Arbeitgeber, wenn sie Menschen mit Handicap einstellen wollen. Auch die Bewerber benötigen mehr Informationen darüber, dass ihnen Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche zusteht", sagt Wendland abschließend. _Nachricht_bis_20100907

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---Meldung vom 07.08.2010---11:08:57

Wicke fordert Ideen für die Sicherheit der Fahrgäste


Immer wieder erstaunt zeigt sich Eberhard Wicke, CDU-Regionsfraktionsvorsitzender darüber, bei welchen Dingen die Mehrheitsparteien in der Region Hannover spart oder nicht.Denn, so Wicke: "Ich kann Frau Schümer nur in Ihrem Sparwillen unterstützen - und hoffe, dass sie das auch künftig tun wird! Doch die CDU erwartet, dass gerade in diesen Zeiten mit Phantasie nach Ideen und finanziell günstigen Lösungen gesucht wird."Denn: "Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger darf nicht der Haushaltslage zu Opfer fallen!" und schlägt alternativ den Einsatz von 1-�-Jobbern als BahnBegleiter vor. "Ob dieser Dienst dann Schaffner oder BahnBegleiter heißt ist völlig unerheblich - Hauptsache die Fahrgäste kommen sicher an ihr Ziel an. Und das Rad muss nicht neu erfunden werden", so Wicke, denn "Städte wie Leipzig, Berlin oder Bad Dürkheim machen uns das bereits vor." Der Einsatz von BahnBegleitern wird das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste erhöhen und zu einer Minimierung von Schäden durch Vandalismus führen. Dieser Einsatz steht somit im öffentlichen Interesse und dient unmittelbar den Interessen der Allgemeinheit. ÜSTRA und JobCenter Region Hannover arbeiten bereits erfolgreich im Bereich Fahrgastbegleitservice bei mobilitätseingeschränkten Personen zusammen."Warum soll das nicht auch für alle anderen Fahrgäste möglich sein", fragt sich Wicke und fordert die Regionsverwaltung und die ÜSTRA auf, diese Möglichkeit zu prüfen und schnellstmöglich umzusetzen. _Nachricht_bis_20100907

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---Meldung vom 07.08.2010---11:08:57

Niedersachsen-CDU muss sich zu sozialer Gerechtigkeit bekennen


Hannover. Der Sozialverband SoVD fordert ein geschlossenes Bekenntnis der niedersächsischen CDU zur sozialen Gerechtigkeit. "Justizminister Busemann hat den richtigen Weg aufgezeigt. Nun muss ihm die gesamte Niedersachsen-CDU folgen und endlich klar Position gegen den Sozialabbau beziehen", fordert der 2. SoVD-Landesvorsitzende Horst Wendland mit Blick auf ein Zeitungsinterview von Justizminister Bernd Busemann (CDU). "Das gilt auch für die neue Sozialministerin Aygül Özkan, die zur Haushaltsklausur Anfang August rund 100 Tage im Amt sein wird. Sie muss sagen, wie sie zum Kürzungspaket der Bundesregierung steht und welche Pläne die Landesregierung verfolgt, um sozial Benachteiligte in Niedersachsen zu schützen", sagt Wendland. Busemann hatte sich für eine Anhebung des Spitzensteuersatzes, für Mindestlöhne in großer Breite und gegen Steuernachlässe für Hoteliers ausgesprochen. "Die Landesregierung muss das Kürzungspaket im Bundesrat stoppen, wenn sie es mit den Kurskorrekturen ernst meint, von de nen Herr Busem ann gesprochen hat. Außerdem brauchen wir bundesweit höhere Steuereinnahmen, damit es nicht zu weiteren Streichungen in den Sozialetats kommt", betont Wendland.Christian Hoffmann Presse und Kommunikation SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. _Nachricht_bis_20100907

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---Meldung vom 07.08.2010---11:08:57

Weniger Stromverbrauch - weniger Nebenkosten!


Kostenlose Stromsparberatungen für Mieter! In einem modernen Haushalt ist Strom ständig verfügbar. Doch wird er angesichts der steigenden Energiepreise bald unbezahlbar? Nein, denn jeder kann seinen Stromverbrauch mit einfachen Mitteln senken, ohne auf Komfort zu verzichten. Wie das geht, zeigt der "Stromspar-Check", ein kostenloses Angebot der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover und der Arbeiterwohlfahrt Region Hannover e.V. Finanziert wird der Stromspar-Check u.a. von Stadt und Region Hannover. Jeder Bewohner einer Mietwohnung kann telefonisch oder per E-Mail einen Termin für den Besuch der Stromsparberater vereinbaren. Diese machen sich in der Wohnung auf die Suche nach versteckten Stromfressern und zeigen, mit welchen einfachen Tricks man Strom - und damit Geld einsparen kann. Am Ende der Beratung erhalten die Haushalte zudem kostenlos Stromsparprodukte, die auf Wunsch vom Berater installiert werden. So können Sie mit dem Geld sparen sofort loslegen! Wie erhält man die Beratung? Ganz einfach: Termin vereinbaren über das Infotelefon: Tel.: 600 99 63 4 oder E-Mail schreiben: stromsparen@awo-hannover.de _Nachricht_bis_20100907

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---Meldung vom 07.08.2010---11:08:58

"Melange-Kaffee" ist verzuckert


Röstkaffee mit Zusätzen besser kennzeichnen Hannover, 27.07.2010. Unter dem Namen "Melange" bieten Firmen wie Kraft Foods, Tchibo und Röstfein Kaffeemischungen an, die nicht nur Kaffeebohnen, sondern auch Zucker oder kandierte Bohnen enthalten. Die Aufmachung dieser Mixturen ist nicht immer korrekt und in der Zutatenliste werden die Zusätze schnell übersehen, denn niemand erwartet im Bohnenkaffee Zucker. "Melange" könnte auch für eine besondere Kaffeemischung stehen. Die Verbraucherzentrale fordert die Hersteller von Melangeprodukten auf, diese deutlich zu kennzeichnen und die Verpackungen optisch zu ändern. Kaffee mit oder ohne Zucker ist eine Geschmacksfrage. Wer im Regal unbewusst zu einem Kaffee greift, der sich "Melange" nennt, kann ein Kaffeegemisch erhalten mit nur 88 Prozent Röstkaffee und zahlt damit rund 13 Prozent mehr als für einen herkömmlichen Kaffee. "Dies ist ärgerlich und irreführend für den Käufer. Diese Kaffeemischungen sehen genauso aus wie die gewöhnlichen Kaffeepakete", sagt Brigitte Ahrens, Ernährungsexpertin von der Verbraucherzentrale. Zwar ist beispielsweise auf der unteren Vorderseite von dem Onko-Kaffeeprodukt der Zusatz zu lesen "Harmonische Melange aus Röstkaffee, Maltodextrin und Karamell". Erst auf der Zutatenliste steht aber, dass nur 88 Prozent Röstkaffee enthalten sind. Maltodextrin wird in der Lebensmittelindustrie als Energieträger und Füllstoff eingesetzt. Die Rösterei "Röstfein" kandiert die Kaffeebohnen und weist in der Zutatenliste deshalb Karamell aus. Auf ihrer Internetseite wirbt sie jedoch für Rondo Melange mit 100 Prozent Röstkaffee. "Auch wenn der F� �llstoff fehlt, kö nnen es deshalb noch lange keine 100 Prozent Kaffee sein", so Ahrens. Die Verbraucherzentrale fordert von den Kaffeeherstellern, Zuckerzusätze immer klar und deutlich auf der Vorder- sowie Schmalseite der Kaffeeverpackung zu kennzeichnen, z. B mit dem Zusatz "Röstkaffee mit Zuckerzusatz". Darauf hatten sich bereits die Wettbewerbszentrale und Tchibo geeinigt. Auch sollten sich die mit Zusätzen gestreckten Kaffees in der Aufmachung von den 100-Prozent-Kaffeesorten unterscheiden. Gegenwärtig ist die Packungsgestaltung z. B. bei Onko und Eduscho fast identisch. Ein weiteres �"rgernis: Im Einkaufsregal stehen die Verpackungen oft in einem Umkarton, der die Kennzeichnung verdeckt. Daher muss die erklärende Bezeichnung im oberen Bereich der Verpackung deutlich platziert werden. Kaffeetrinkern empfiehlt die Verbraucherzentrale, vor dem Kauf die Packungsaufschriften genau zu prüfen und gegebenenfalls die Sorte zu wechseln. Telefonische Beratung gibt es zum Thema auch am Verbrauchertelefon unter 09001 79 79-05 montags von 10 bis 16 Uhr für 1,50 Euro/Minute aus dem deutschen Festnetz - Mobilfunkpreise abweichend. _Nachricht_bis_20100907

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---Meldung vom 07.08.2010---11:08:58

Alter Parkausweis wird ungültig; neuen schon jetzt beantragen


HANNOVER. Die alte Version des Parkausweises für schwerbehinderte Menschen verliert zum Jahresende seine Gültigkeit. Darauf weist der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Karl Finke hin. Wer einen Parkausweis besitzt, der vor 2001 ausgegeben wurde, sollte sich schon jetzt darum kümmern, eine Parkberechtigung in neuer Fassung zu erhalten und nicht bis zum Jahresende warten. Die neue Fassung ist der bereits seit 2001 EU-einheitliche Parkausweis für schwerbehinderte Menschen. "Der bislang noch gültige, aber seit einiger Zeit schon nicht mehr ausgestellte alte blaue Parkausweis für schwerbehinderte Menschen verliert mit Ablauf des 31. Dezembers 2010 seine Gültigkeit. Wer ab dem 01. Januar 2011 auf Behindertenparkplätzen parken will, benötigt dazu den so genannten EU-Parkausweis", so Finke. Wer ab 2011 ohne diesen Parkausweis oder mit dem alten, dann ungültigen Parkausweis auf ausgewiesenen Behindertenparkplätzen parkt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. _Nachricht_bis_20100907